Existenzgründung - Motor für Wachstum und Wettbewerb

Existenzgründungen sind die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum. Neue Ideen, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle modernisieren nicht nur die Wirtschaftsstruktur, sondern schaffen auch neue Arbeitsplätze. In Deutschland sind 2017 über 380.000 Gründerinnen und Gründer in die unternehmerische Selbständigkeit gestartet. Start-ups und Unternehmensgründungen in der gewerblichen Wirtschaft, im Handel, im Handwerk bis hin zu Existenzgründungen in den Freien Berufen haben für die Volkswirtschaft eine große Bedeutung: Sie schaffen nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern fördern auch die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit und halten die Soziale Marktwirtschaft fit.

Innovationen und Arbeitsplätze schaffen

Gründerinnen und Gründer verwirklichen innovative Ideen und fördern damit Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Rund 15 Prozent der Existenzgründer gingen mit einer Neuheit auf den regionalen, deutschen oder weltweiten Markt. Jede fünfte Gründung ist "digital", das heißt die Digitalisierung oder der Einsatz von digitalen Technologien ist entscheidend für die Realisierung des Geschäftskonzepts. Die Gründung einer selbständigen Existenz hat positive Beschäftigungseffekte. Neugründungen entlasten den Arbeitsmarkt und schaffen Arbeitsplätze. Jährlich entstehen durch Neugründungen rund 430.000 neue Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse.

Das Team der Wirtschaftsförderung Einbeck informiert und berät Start-ups und Existenzgründer hinsichtlich der Möglichkeiten am Standort Einbeck: WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG EINBECK.

Gründungsoffensive Deutschland

Zur Stärkung der Gründungskultur in Deutschland startete das Bundesministrieum für Wirtschaft im November 2018 gemeinsam mit der Wirtschaft die Gründungsoffensive „GO!“. Ziel ist es, zusätzliche Impulse zu geben und zum Gründen zu ermutigen. Minister Altmaier appelliert insbesondere, Gründungen noch stärker in der Gesellschaft zu verankern. Unternehmerisches Denken und entsprechende Kompetenzen sollen demnach möglichst früh in Schulen und Hochschulen vermittelt werden. Außerdem sollen die digitalen Beratungsangebote für Gründungen ausgebaut, die Unternehmensnachfolgen erleichtert und mehr Frauen für das Unternehmertum gewonnen werden. Für Gründerinnen und Gründer sollen weiterhin passgenaue Finanzierungsinstrumente und für Start-ups mehr Wagniskapital bereitgestellt werden. Welche Maßnahmen die „10 Punkte für mehr Gründungen“ im Einzelnen vorsehen, erfahren Sie hier GRÜNDUNGSOFFENSIVE. Quelle BMWI