Wie können regionale Unternehmen zukunftsfähig bleiben?

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Unter dem Motto „New Work – New What?“ fand am Mittwoch, 15. März 2023, das New Work Festival im StartRaum Göttingen statt.

Rund 150 Teilnehmer:innen haben in Workshops und Vorträgen innovative Werkzeuge, Formate und Ansätze zum Thema „New Work“ kennengelernt und sich von Installationen, Ausstellungen sowie Musik inspirieren lassen. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „New Work für den innovativ-nachhaltigen Mittelstand“ (NEWIM) – einer Kooperation von SüdniedersachsenStiftung, StartRaum Göttingen, Universität Göttingen und HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen.

„Eine zunehmend digitalisierte und vernetzte Welt fordert auch neue und innovative Arbeitsweisen“, betonte Jonas Brunnert, Mitgründer des StartRaum, „NEWIM bietet insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Region viele Anknüpfungspunkte, um den aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt durch neu entwickelte Formate, digitale Kompetenzen sowie innovative Kollaborationsmethoden besser begegnen zu können.“ Auch Prof. Dr. Kilian Bizer von der Universität Göttingen verdeutlichte die Wichtigkeit von New Work für regionale Unternehmen: „Neue Arbeitsweisen, die nützliche Tools und innovative Ansätze miteinander verknüpfen, helfen südniedersächsischen Unternehmen, um auch für qualifizierte Fach- und Führungskräfte attraktiver zu werden.“
Wie Unternehmen in der Arbeitswelt von morgen zukunftsfähig bleiben können, wurde in spannenden Vorträgen und Workshops deutlich. Patricia Podewin, Markenbotschafterin von „Neue Narrative – das Magazin für Neue Arbeit“ zeigte, was es braucht, um Veränderung in den Betrieben anzustoßen und diese im Sinne von New Work erfolgreich zu gestalten. Wenn etwa Führung auf viele Teammitglieder und Rollen verteilt werde, könnten alte Denkmuster und hierarchische Arbeitsweisen durchbrochen werden.
„Vor allem KMU können Instrumente des New Work nutzen, um effizienter in den internen Prozessen und effektiver in den Kontakten zu Kunden, Zulieferern und Partnern zu werden“, ergänzte Kilian Bizer in seinem Beitrag „New Work für Kooperation und Kollaboration“.
Wie dies gelingen kann, erfuhren die Teilnehmenden in Workshops zu Kanban, Scrum und LEGO® Serious Play®. Während Kanban-Boards dafür genutzt werden, um Projekte zielgerichtet und effektiv zu steuern, lassen sich Scrum-Methoden bei komplexen Projekten sinnvoll anwenden. Ruven Bers, Chief Transformation Officer bei der Arineo GmbH stellte klar, dass diese Agilen Methoden gut geeignet sind, um innovative Prozessmodelle im Vorfeld übersichtlich zu strukturieren. Viva Brunnert, Team- und Organisationsentwicklerin beim StartRaum, zeigte beim Workshop LEGO® Serious Play®, wie analytische Fragestellungen mit spielerischem Handeln verbunden werden können. „Damit können bei der Teamentwicklung oder der Erarbeitung von strategischen Zielen Probleme schneller gelöst und Komplexität reduziert werden“, so Brunnert.
Die besten Techniken und Tricks für mehr Spontaneität, Mut zur Improvisation und empathischer Zusammenarbeit haben die Teilnehmenden auf spielerische Art von Schauspieler Gabriel von Berlepsch im interaktiven Talk „Team-Kreativität unleashed“ erfahren. Manuel Schei-degger, Unternehmensberater und Strategie-Experte, trat mit den Teilnehmenden wiederum in einen interaktiven Austausch zum Thema „Find your Purpose – warum Sinn Sinn macht“. Er ging darauf ein, was Erfolg bedeutet und was diesen ausmacht. Laut Scheidegger gehe es beim Purpose im Kern um Vorstellungen von Menschen und Unternehmen mit Haltung und starken Werten, die ihre Existenz in den Dienst einer Aufgabe stellen, die über den wirtschaftlichen Ertrag hinausgeht. Purpose vereinfache das unternehmerische Denken und Handeln und gebe diesem eine klare Richtung, wodurch ein nachhaltiger Erfolg wahrscheinlicher sei.
Zum Abschluss des New Work Festivals hatten die Teilnehmer:innen Gelegenheit, sich über New Work auszutauschen und zu vernetzen.

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